{"id":1290,"date":"2001-10-02T00:00:00","date_gmt":"2001-10-02T00:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/seegras.discordia.ch\/Blog\/?p=1290"},"modified":"2019-01-21T09:03:47","modified_gmt":"2019-01-21T08:03:47","slug":"ircen-mit-linux","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/seegras.discordia.ch\/Blog\/ircen-mit-linux\/","title":{"rendered":"IRC&#8217;en mit Linux"},"content":{"rendered":"<h1>IRC&#8217;en mit Linux<\/h1>\n<div id=\"fortune\">\nDas IRC, unendliche Weiten<\/div>\n<hr class=\"topbar\"\/>\n<div id=\"container\">\n<p>1988 Schrieb Jarkko Oikarinen (jto@tolsun.oulu.fi) in Finnland das IRC,<br \/>\nInternet-Relay-Chat. Es handelt sich dabei um eine variable Anzahl Server<br \/>\ndie miteinander verh\u00e4ngt ist. Alle User auf allen Servern des Netzes k\u00f6nnen<br \/>\nhierbei miteinander kommunizieren. Derartige Netze gibt es viele, von den<br \/>\ngrossen EFnet (Eris-Free net) mit etwa 80 Servern und Undernet mit etwa 45<br \/>\nServern zu kleineren wie dem Slashnet und privaten Mikronetzen. Informationen<br \/>\nzum Undernet gibts auf <a href=\"http:\/\/www.undernet.org\">http:\/\/www.undernet.org<\/a><br \/>\nund zum EFnet auf <a href=\"http:\/\/www.efnet.net\">http:\/\/www.efnet.net<\/a>.<\/p>\n<h2>Kan\u00e4le und andere Martiografie<\/h2>\n<p>Die Netze sind wiederum in Kan\u00e4len organisiert, die am # vornedran erkenntlich<br \/>\nsind. Kan\u00e4le gibt es beliebig viele und sobald ein User einem Kanal beitritt<br \/>\nder noch nicht besteht, entsteht ein neuer Kanal mit dem Benutzer als<br \/>\nKanal-operator (chanop). Viele etablierte Kan\u00e4le wie #linux bestehen st\u00e4ndig,<br \/>\nhaben dutzende von Ops und Roboter die den Kanal in Abwesenheit menschlicher<br \/>\nBenutzer bewachen. Viele dieser Kan\u00e4le haben auch Regeln wie man sich benimmt<br \/>\nund Homepages auf denen man diese nachlesen kann.<\/p>\n<h2>Das Restaurant am Ende der Galaxis und die Barbaren<\/h2>\n<p>Wenn das Usenet der Eckpfeiler des Internets ist, dann ist das IRC der<br \/>\nWilde Westen, die Hafenbar und das Rotlichtviertel des Internets. Nirgendwo<br \/>\nsonst geht es derart rauh zu. Nirgendwo sonst ist die Wahrscheinlichkeit<br \/>\ngr\u00f6sser f\u00fcr einen fauxpas aus dem Kanal geschmissen zu werden oder weil<br \/>\neinem ein bestimmter User nicht mag mit irgendwelchen P\u00e4ckchen bombardiert<br \/>\noder gehackt zu werden. Nirgendwo sonst kann man derart einfach trojanische<br \/>\nPferde auflesen&#8230; Ein anderer Spass ist des equivalent zu Kneipenschl\u00e4gerei:<br \/>\nManchmal verlieren IRC-Server den Kontakt zueinander, ein sogenannter<br \/>\n&#8220;netsplit&#8221;, erkennbar daran dass Benutzer dutzendweise den Kanal verlassen.<br \/>\nNun kann es vorkommen dass kein operator mehr drauf ist und man sich oder einen<br \/>\nBot zum operator machen kann oder sich den Nickname eines operators aneignen<br \/>\nkann, was beim Ende des netsplits zwangsl\u00e4ufig Problemen ergibt. Ganze<br \/>\nKriege werden derart mit Multi-collide-Bots u.\u00e4. um die Herrschaft \u00fcber<br \/>\nKan\u00e4le gef\u00fchrt. Etwas anderes unbeliebtes ist &#8220;flooding&#8221;, das \u00fcberfluten<br \/>\ndes Kanals mit irgendwelchen Messages oder ctcp-kommandos. Ein Versuch<br \/>\neinen Kanal zu &#8220;flooden&#8221; f\u00fchrt meistens zum Rauswurf (&#8220;kick&#8221;) und zur<br \/>\nVerbannung (&#8220;ban&#8221;, man kann den Kanal nicht mehr betreten) aus dem Kanal.<\/p>\n<h2>Ger\u00e4te der Profession<\/h2>\n<p>Nun, eigentlich reicht schon ein Telnet um ins irc zu kommen, viel Freude<br \/>\nkommt damit allerdings nicht auf. Was es braucht ist Software die etwas<br \/>\nmehr kann, einen IRC-Client. Es existieren gewaltige Mengen verschiedener<br \/>\nIRC-Clients f\u00fcr Linux, und alle haben ihre Vor- und Nachteile. Im folgenden<br \/>\nEine Reihe von derartigen Clients, was sie sind und was sie k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><b>ircII<\/b><br \/>\nconsole<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.eterna.com.au\/ircii\/\">http:\/\/www.eterna.com.au\/ircii\/<\/a><br \/>\nDer Vater aller IRC-Clients, IRC-II. Der Client ist konsolenorientiert<br \/>\nund kann so ziemlich viel, wird allerdings immer seltener benutzt. Er<br \/>\nunterst\u00fctzt Scripts, und es sind auch sehr viele Scripts dazu erh\u00e4ltlich.<br \/>\nIrcii l\u00e4uft auf allen Plattformen, darunter auch VMS, AmigaOS und MacOS.<\/p>\n<p><a href=\"\/Blog\/content\/ircii.png\">Screenshot<\/a><\/p>\n<p><b>tkIrc<\/b><br \/>\ntcl\/tk<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/netsplit.de\/tkirc2\/\">http:\/\/netsplit.de\/tkirc2\/<\/a><br \/>\nWer IrcII benutzen m\u00f6chte, aber nicht auf ein grafisches Frontend<br \/>\nverzichten will, f\u00fcr den gibts tkIrc. tKIrc l\u00e4uft nur mit IrcII.<\/p>\n<p><a href=\"\/Blog\/content\/tkirc.png\">Screenshot<\/a><\/p>\n<p><b>BitchX<\/b><br \/>\nconsole<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.bitchx.com\">http:\/\/www.bitchx.com<\/a><br \/>\nBitchX basiert auf IrcII und kann auch dessen scripts verwenden, kann aber<br \/>\nnoch einiges mehr. BitchX ist der Hauptgrund dass IrcII verschwindet und<br \/>\nvermutlich der meistbenutzte IRC-Client unter Linux \u00fcberhaupt.<\/p>\n<p><a href=\"\/Blog\/content\/bitchx.png\">Screenshot<\/a><\/p>\n<p><b>Epic<\/b><br \/>\nconsole<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/epicsol.org\/\">http:\/\/epicsol.org\/<\/a><br \/>\nKonkurrenz hat BitchX h\u00f6chstens durch Epic bekommen, ebenfalls ein IrcII<br \/>\nbesierender IRC-Client auf der Konsole. Scheint jedoch noch nicht so<br \/>\nh\u00e4ufig benutzt zu werden.<\/p>\n<p><a href=\"\/Blog\/content\/epic.png\">Screenshot<\/a><\/p>\n<p><b>Ircit<\/b><br \/>\nconsole<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20021208174107\/http:\/\/www.asymmetrica.com:80\/software\/ircit\/\">https:\/\/www.asymmetrica.com\/software\/ircit\/<\/a><br \/>\nEin weiterer IRC-Client auf der Konsole. Benutzt eine Merkw\u00fcrdige<br \/>\nScriptsprache namens Frexx&#8217; Scripting Language. Wahrscheinlich nicht das<br \/>\nwas man sich w\u00fcnscht.<\/p>\n<p><b>Sirc<\/b><br \/>\nconsole<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20100206135410\/https:\/\/www.iagora.com\/~espel\/sirc\/sirc.html\">http:\/\/www.iagora.com\/~espel\/sirc\/sirc.html<\/a><br \/>\nDer letze der Konsolenbasierenden IRC-Clients den ich erw\u00e4hnen will ist<br \/>\nsirc, und er basiert nicht auf IrcII, kann auch dessen scripts nicht verwenden<br \/>\naber er unterst\u00fctzt Perl als scriptsprache. sirc bildet die Basis des<br \/>\nKDE-Clients Ksirc.<\/p>\n<p><b>Ksirc<\/b><br \/>\nkde<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/dot.kde.org\/2003\/07\/02\/andrew-stanley-jones-ksirc\">https:\/\/apps.kde.com\/na\/2\/info\/id\/197<\/a><br \/>\nDasselbe wie der sirc, aber mit nettem KDE-Interface. Der Irc-Client meiner<br \/>\nwahl. Stabil, zuverl\u00e4ssig, aber das Interface k\u00f6nnte intelligenter<br \/>\nStrukturiert sein (wer mal 100 Fenster auf dem Bildschirm hatte weiss warum).<br \/>\nVorsicht ist mit den Color-codes geboten. Ich wurde wegen Benutzung von<br \/>\nMirc(Windows-IRC-Client)-Color-codes schon aus einem Kanal geschmissen.<\/p>\n<p><a href=\"\/Blog\/content\/ksirc.png\">Screenshot<\/a><\/p>\n<p><b>Keirc<\/b><br \/>\nkde<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20050403074836\/https:\/\/www.tedi-h.com\/keirc\/\">http:\/\/www.tedi-h.com\/keirc\/<\/a><br \/>\nSehr nett aussehender IRC-Client unter KDE. Seine Fenster sind etwas<br \/>\nintelligenter aufgebaut als die des KSirc, er hat allerdings Probleme mit<br \/>\ndateitransfers.<\/p>\n<p><a href=\"\/Blog\/content\/keirc.png\">Screenshot<\/a><\/p>\n<p><b>kirc<\/b><br \/>\nkde<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/19981203045808\/http:\/\/x.unicom.net\/kirc\/\">kIRC<\/a><br \/>\nVermutlich der h\u00fcbscheste aller IRC-Clients, aber der beschr\u00e4nkte<br \/>\nFunktionsumfang und vorallem die nichtvorhandene Stabilit\u00e4t machen ihn<br \/>\neigentlich unbrauchbar. Zudem wurde die Entwicklung eingestellt.<\/p>\n<p><a href=\"\/Blog\/content\/kirc.png\">Screenshot<\/a><\/p>\n<p><b>xIrc<\/b><br \/>\nqt<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/xirc.sourceforge.net\/\">http:\/\/xirc.sourceforge.net\/<\/a><br \/>\nNetter auf Qt-basierender IRC-Client.<\/p>\n<p><a href=\"\/Blog\/content\/xirc.png\">Screenshot<\/a><\/p>\n<p><b>YagIRC<\/b><br \/>\ngtk+<\/p>\n<p>Ein recht netter IRC-Client, der Bestandteil von Gnome ist. Funktional und<br \/>\nelegant, allerdings weiss ich nicht wie gut seine Scripting-F\u00e4higkeiten sind.<br \/>\nAnsonsten das Richtige f\u00fcr Anf\u00e4nger.<\/p>\n<p><a href=\"\/Blog\/content\/yagirc.png\">Screenshot<\/a><br \/>\nYagIRC wurde mittlerweile ersetzt durch <b>Irssi<\/b><br \/>\n<a href=\"https:\/\/irssi.org\">https:\/\/irssi.org<\/a><\/p>\n<p><b>Bezerk<\/b><\/p>\n<p>gtk+<br \/>\nDen scheint es seit 1999 nicht mehr zu geben.<\/p>\n<p><a href=\"\/Blog\/content\/bezerk.png\">Screenshot<\/a><\/p>\n<p><b>Circus<\/b> gibts nicht mehr aber <b>MOST<\/b><br \/>\nwar tcl\/tk jetzt python\/gtk<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/20040305192350\/https:\/\/vanderwijk.info\/most\/\">https:\/\/vanderwijk.info\/most\/<\/a><br \/>\nMinistry Of Silly Talks ist der Nachfolger von cIRCus<\/p>\n<p><a href=\"\/Blog\/content\/circus.png\">Screenshot<\/a> von circus.<\/p>\n<p><b>Zircon<\/b><br \/>\ntcl\/tk<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/catless.ncl.ac.uk\/Programs\/Zircon\/\">https:\/\/catless.ncl.ac.uk\/Programs\/Zircon\/<\/a><br \/>\nKeine Informationen und Screenshots hierzu. Ich benutze kein tk, und Screenshots<br \/>\nwaren keine auf der Homepage.<\/p>\n<p><b>Zipper<\/b><br \/>\ntcl\/tk<\/p>\n<p>Scheint es auch nicht mehr zu geben.<\/p>\n<p><b>Emacs<\/b><br \/>\nlisp<\/p>\n<p><a href=\"ftp:\/\/ftp.funet.fi\/pub\/unix\/irc\/Emacs\/\">ftp:\/\/ftp.funet.fi\/pub\/unix\/irc\/Emacs\/<\/a><br \/>\nF\u00fcr Emacs gibt es eine ganze Menge IRC-Clients. Kiwi, Zenarc, Rockers und<br \/>\nirchat sind auf obigem Server zu finden.<\/p>\n<h2>N\u00fcsse und Bolzen<\/h2>\n<p>Nachdem wir unsere Software beisammen habe wollen wir einen ersten Streifzug<br \/>\nunternehmen. Der Kernel sollte dabei mindestens 2.0.39, 2.2.25 oder 2.4.20<br \/>\nsein, da einige L\u00f6cher durch die man abgeschossen werden k\u00f6nnte gestopft<br \/>\nwurden. Wir starten nun unseren Lieblings-IRC-Client. Ich werde mich im<br \/>\nfolgenden auf die Befehle auf der Konsole des IRC-Client einschr\u00e4nken,<br \/>\nda diese auch in den grafischen Varianten funktionieren. Zuerst verbinden<br \/>\nwir uns mit einem Server:<\/p>\n<p>\/server &lt;irc-server&gt; &lt;port&gt;<\/p>\n<p>Normalerweise werden port 6666 oder 6667 und umgebende benutzt. Je nachdem<br \/>\nkann der Server auch als Umgebungsvariable IRC_SERVER gesetzt werden.<br \/>\nNun, da wir an einem Server h\u00e4ngen, m\u00fcssen wir einen \u00fcbernamen w\u00e4hlen:<\/p>\n<p>\/nick &lt;nickname&gt;<\/p>\n<p>Auch dies kann eventuell schon als variable IRC_NICK vorher gesetzt werden.<br \/>\nDer Nickname sollte ein kompletter Fantasienamen sein, niemand benutzt<br \/>\nseinen wirklichen Namen. Nun k\u00f6nnen wir uns umsehen.<\/p>\n<p>\/list<\/p>\n<p>gibt uns die Liste aller schon bestehender Kan\u00e4le. Normalerweise dauert<br \/>\ndas so einige Minuten da tausende Kan\u00e4le bestehen. Eine schlechte Idee also.<\/p>\n<p>\/list -min 6<\/p>\n<p>Zeigt uns nur Kan\u00e4le mit mehr als F\u00fcnf Leuten drin. Schon besser.<br \/>\nWir k\u00f6nnen uns diese nun Seitenweise anzeigen lassen, indem wir<\/p>\n<p>\/set hold_mode on<\/p>\n<p>Setzen. Wir k\u00f6nnen auch das list-kommando noch etwas verfeinern, indem<br \/>\nwir zum Beispiel eine etwas komprimiertertere Darstellung w\u00e4hlen:<\/p>\n<p>\/list -min 6 -wide<\/p>\n<p>Wenn wir genug gesehen haben, sollten wir das Seitenweise anzeigen wieder<br \/>\nausschalten, mit<\/p>\n<p>\/set hold_mode off<\/p>\n<p>Nun ist es zeit in einen Kanal hineinzugucken, wir schliessen uns einfach<br \/>\nmal irgendwo an, zum Beispiel dem kanal #linux, der vermutlich fast \u00fcberall<br \/>\nexistiert.<\/p>\n<p>\/join #linux<\/p>\n<p>Nun sind wir drin und k\u00f6nnen zu labern beginnen. Es ist vielleicht sinnvoll<br \/>\nzuerst einmal zuzuh\u00f6ren und nicht gleich loszuplatzen. Alles was wir im<br \/>\nfolgenden schreiben und nicht mit einem \/ beginnt wird automatisch allen<br \/>\nBenutzern im Kanal angezeigt. Wir k\u00f6nnen uns auch etwas tun lassen:<\/p>\n<p>\/me &lt;something&gt;<\/p>\n<p>Zeigt an dass Ich etwas tue. z.b: \/me is glad to have found #linux<br \/>\nzeigt allen: *Killer is glad to have found #linux* (so denn mein nick<br \/>\nKiller ist). Dies wird benutzt um Emotionen oder Aktionen auszudr\u00fccken.<br \/>\nWir m\u00f6chten nun wissen wer denn da sonst noch ist:<\/p>\n<p>\/who &lt;channel&gt;<\/p>\n<p>zeigt uns wer sonst noch rumh\u00fcpft. Falls wir noch wissen m\u00f6chten wer<br \/>\ndenn jemand bestimmtes ist, k\u00f6nnen wir danach fragen:<\/p>\n<p>\/whois &lt;nick&gt;<\/p>\n<p>Zeigt uns den host- und username des gegen\u00fcbers an. Allerdings wird dieser<br \/>\n\u00f6fters gef\u00e4lscht. Nun haben wir also unser opfer gefunden und m\u00f6chten ihm<br \/>\neine private Botschaft mitteilen:<\/p>\n<p>\/msg &lt;nick&gt; &lt;message&gt;<\/p>\n<p>Diese Botschaft geht nur an den Empf\u00e4nger. Damit k\u00f6nnen wir so am<br \/>\nHauptgeschehen vorbei privat mit jemandem quasseln. Was wir nun auch tun<br \/>\nm\u00f6chten ist einem bestimmten Benutzer eine Notiz hinterlassen. Allerdings<br \/>\nbekommt die dann der oder die n\u00e4chste der\/die mit diesem Namen auftaucht..<\/p>\n<p>\/Note &lt;nick&gt; &lt;message&gt;<\/p>\n<p>Diese wird auf dem server gespeichert. Was wir unbedingt auch noch wissen<br \/>\nm\u00fcssen ist was f\u00fcr einen IRC-Client andere Leute benutzen:<\/p>\n<p>\/ctcp &lt;nick&gt; version<\/p>\n<p>Damit haben wir auch zum ersten mal ein ctcp-kommando benutzt. Andere<br \/>\nctcp-kommandos erlaube es Leute zu fingern (\/ctcp &lt;nick&gt; finger) oder<br \/>\nDateien zu senden (\/ctcp &lt;nick&gt; send &lt;dateiname&gt;) oder zu empfangen<br \/>\n(\/ctcp &lt;nick&gt; get) etc. Es gibt da sehr viele M\u00f6glichkeiten.<br \/>\nNun aber ist es zeit zu gehen. Mit<\/p>\n<p>\/leave<\/p>\n<p>Verlassen wir den kanal. Wir k\u00f6nnen auch gerade noch den IRC-Client<br \/>\nverlassen:<\/p>\n<p>\/bye<\/p>\n<p>und<\/p>\n<p>\/exit<\/p>\n<h2>Glocken und Pfeifen<\/h2>\n<p>Nat\u00fcrlich ist obiges nur so der Anfang. Das IRC ist gr\u00f6sser, und man<br \/>\nkann noch sehr viel mehr damit anstellen. Dinge die es sich anzuschauen<br \/>\nlohnt sind:<\/p>\n<p><b>Scripts<\/b><\/p>\n<p>Ein wichtiger Bestandteil von irc-clients sind scripts. Sehr viel Dinge<br \/>\nlassen sich automatisieren, vereinfachen oder erst durch scripts l\u00f6sen.<br \/>\nEin IRC-Client muss also scripts unterst\u00fctzen. Scripts f\u00fcr sirc gabs auf<br \/>\n<a href=\"ftp:\/\/winnie.obuda.kando.hu\/pub\/irc\/sirc\/scripts\/\"><br \/>\nftp:\/\/winnie.obuda.kando.hu\/pub\/irc\/sirc\/scripts\/<\/a>, Und scripts f\u00fcr<br \/>\nBitchX gabs auf <a href=\"ftp:\/\/ftp.stefan.de\/pub\/bionic\/unix\/irc\/BitchX\/scripts\/\"><br \/>\nftp:\/\/ftp.stefan.de\/pub\/bionic\/unix\/irc\/BitchX\/scripts\/<\/a>. Ja, gabs. ;-)<\/p>\n<p><b>Bots<\/b><\/p>\n<p>Um selber einen Kanal zu unterhalten, braucht es mindestens einen Bot<br \/>\nder auf den Kanal aufpasst, als Operator die ganze Zeit da ist und dem<br \/>\nEigner des Bots den Operator-status gibt wenn er in den Kanal kommt.<br \/>\nDabei haben Linuxler den Heimvorteil, da diese Bots auf einer Unix-Maschine<br \/>\nlaufen m\u00fcssen. Den beliebten Eggdrop-bot gibts auf<br \/>\n<a href=\"https:\/\/www.eggheads.org\/\"><br \/>\nhttps:\/\/www.eggheads.org\/<\/a> Viele Bots und Scripts f\u00fcr Bots sind in TCL<br \/>\ngeschrieben.<\/p>\n<h2>Anh\u00e4ngsel<\/h2>\n<p><b>Einige IRC-Server<\/b><\/p>\n<p>Lugs-net: irc.lugs.ch:6667 (Das IRC-net der Linux User Group Switzerland)<br \/>\nEFFNet: irc.digex.net:6667<br \/>\nDalNet:\tced.se.eu.dal.net<br \/>\nUnderNet: us.undernet.org:6667, irc.span.ch:6667<\/p>\n<p>Peter Keel,<\/p>\n<div id=\"date\">2001-10-02<\/div>\n<p>Update: nachdem dieser URL im ct&#8217; 9\/2003 auf Seite 223 stand hab ich<br \/>\nes f\u00fcr notwendig befunden die Seite kurz zu \u00fcberarbeiten und<br \/>\ntote Links zu entfernen. Die Kommentare zu den Clients und die<br \/>\nScreenshots beziehen sich immer noch auf den Stand von 2001.<br \/>\nPeter Keel, 24.04.2003.<\/p>\n<\/div>\n<div id=\"footer\">\n<hr class=\"footbar\"\/>\n<div class=\"impressum\">\n<a href=\"https:\/\/validator.w3.org\/check?uri=referer\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"\/valid-html5.png\" alt=\"Valid HTML 5\" width=\"80\" height=\"15\"\/><\/a><br \/>\nLast modified Thu January 17 2019 10:09:47 CET by <a href=\"mailto:seegras@discordia.ch\">Peter Keel<\/a><\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>IRC&#8217;en mit Linux Das IRC, unendliche Weiten 1988 Schrieb Jarkko Oikarinen (jto@tolsun.oulu.fi) in Finnland das IRC, Internet-Relay-Chat. Es handelt sich dabei um eine variable Anzahl Server die miteinander verh\u00e4ngt ist. Alle User auf allen Servern des Netzes k\u00f6nnen hierbei miteinander kommunizieren. 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